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Stundenplan — 9. Semester

Oct. 16th, 2008 | 12:44 am
mood: busy busy
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Darauf habt ihr alle gewartet, ne? Mein Stundeplan fürs 9. Semester! Hab ich den wirklich jedes Semester hier in meinem LJ gepostet? Muss ich nachher gleich mal gucken gehen... natürlich studiere ich immer noch Allgemeine Sprachwissenschaften und Sinologie an der Universität Leipzig, bin jetzt im 9. Semester und hoffe, irgendwann (bald?), Magister zu sein. Bei Änderungen im Plan (und dazu wird es kommen) wird der Plan hier noch upgedatet:

Universitäts-Stundenplan )

P.S.: Wen übrigens meine anderen bisherigen Stundenpläne interessieren, kann hier Semesterweise gucken:
1.2.3.4.5.6.7.8.9.
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On Alexandra Aikhenvald, Sprachwandel and Itelmen phonology...

Oct. 15th, 2008 | 11:47 pm
mood: okay okay
posted by: [info]n_true

So my first class today was "Tang-Leben und Empfinden im Spiegel der Lyrik", a class mostly about Tang poems. Hey, I think they're pretty interesting, at least those 律詩 are — they have a pretty rigid structure and all that. Nice course. Afterwards I went eating Dürüm with sreniUlrike, then went to the MPI, where I attended a talk on language contact between some Sepik languages of Papua New-Guinea by Alexandra Aikhenvald, a very interesting person, who speaks quite fast but with quite a Russian accent. She also made a lot of small jokes and funny side notes while she was talking. The topic itself wasn't that interesting for me, I must admit... I was only there to see the great Sasha Aikhenvald. And I did. Yay! :)

Although I hurried, I came a bit late for my next class: "Sprachwandel — die Theorie von der unsichtbaren Hand". The room was full to bursting, so I and a few others had to stand outside the classroom and listen to what Mr. Meinunger had to say. Even worse, some woman from the institute had to use the friggin' copy machine the whole time, which was really loud. Fortunately, many people left during the break, so I could slip inside and get hold of a chair.
Interestingly, I had bought a small used book a few days ago downstairs in the GWZ, namely "Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache", by Rudi Keller. Only afterwards did I notice that this was required reading for the course! Luckily, it's quite a nice read.

Brigitte borrowed me her Itelmen grammar until tomorrow, yay! I have to read the section about phonology. That language is really cool! If you like the phonology of Caucasian, Berber and Salish languages, this is the language for you! They can have up to 7 consonants in the row for the onset and up to 5 in the coda. Let me just write down a few example words in IPA:

"with someone else" = [kʼipɬχʧom]
"cowberry" = [ʧʷœɬʷxʷʧʷœɬʷxʷ]
"bone" = [kʷtʷχəm]
"raven" = [qʷlʷɒqʷɬʷχʷ]
"bend down!" = [qʼʷnʷɒɬʷχʷʧʷ]
"friend" = [ɪpɬχ]
"mother" = [lɑχɕχ]
"I wanted to eat" = [tkɕxqʑʷukiʧen]
"he jumped down" = [kɕtkʼɬknan]
"go away and come back!" = [qənxɬxʧ]
"go outside!" = [qχumɕtxʧ]
"forty-seven" = [ʧʼɑqɑʔn tʷoβaɕːaʔn ɛq ɛtʷuktʷunʷuk]


Yeah, that's it so far. In the meantime, there were 10 e-mail requests of people who would still like to come plus 4 more who told me in person. Oh my... 15 + 14, I really have to remove the ads from the institute or the amount of new proto-esperantists will become unbearable... at least for the course, not for the world. ;)
I'll try to prepare an LJ entry with my schedule for this semester now, then I'll go to sleep, finally.

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Die ersten beiden Unitage und mein Esperanto-Kurs!

Oct. 15th, 2008 | 02:42 am
mood: busy busy
posted by: [info]n_true

Hab ich doch wirklich gestern vergessen, was zu schreiben. Tsk.
Aber es ist auch nicht so viel passiert... bin zu Chinesisch gegangen, als Herr Filipiak hatte ja einen Kurs über den Koreakrieg angeboten, der musste aber leider ausfallen. Über das ganze Semester hinweg, wie er mir dann sagte... hätt ich noch schlafen können, nagut. Bin dann mit der kleinen little_jinxStephi in die Lukas-Bäckerei gegangen um ein bissl zu essen und zu plaudern. sreniUlrike kam dann später mit dazu.
Dann musste ich los, zu meiner 1. Linguistikvorlesung in diesem Semester: The languages of Siberia: a typological overview — das war recht interessant... habe ich schon erwähnt, dass allgemein die Sprachen Russlands meiner Meinung nach zu den interessantesten der Welt gehören? Schon allein der Kaukasus! Aber Sibirien ist ja auch sehr interessant. Es gab also eine Einführung in die Sprachfamilien dieser Region und es wurden auch schon Sprachen an die Leute verteilt. Wir sollen uns vorbereiten und themenweise lesen, wie sich "unsere" Sprachen in Bezug auf bestimmte Themen verhalten, also z.B. Phonetik, Relativsätze, Konjunktionen oder was weiß ich. Ich bin nach den Hörproben gegangen, die Brigitte uns gezeigt hat und habe Itelmenisch genommen, whee! :D
Wohl eine gute Wahl. Die Phonologie sieht ein bisschen wie kaukasisch aus, mit Ejektiven und uvularen Lauten und so, und das Hörbeispiel klang ein bisschen wie Mongolisch. Einige laterale Frikative habe ich auch raushören können. Super! Brigitte hat mir hinterher auch gesagt, dass Itelmenisch phonetisch und phonotaktisch recht interessant sein soll. Noch hab ich nix dazu getan außer mir den Wikipediaartikel durchzulesen, aber ich werd's machen...

Ich muss auch bald mal meinen Stundenplan online stellen, aber es verändert sich noch so viel.

So. Nun zu heute...
Hab ich mich also zu meiner ersten Chinesischvorlesung um 11:15 hochgequält, um zu erfahren, dass Frau Buchta krank ist und das Seminar ausfallen muss. Und obendrein wird mir noch gesagt, dass es gar nicht der Kurs ist, den ich dachte, gewählt zu haben. Na toll! Ich wollte doch mal Deutsch-Chinesisch machen! Hmpf. Angeblich macht das jetzt eine Chinesin aus Tianjin, die aber wohl erst noch kommen und überedet werden muss. Na mal sehen... bin noch am Überlegen, ob ich nächste Woche dann zu dem Übersetzungskurs (Chinesisch-Deutsch) gehe. Vielleicht eher nicht.
Danach habe ich Tina am GWZ getroffen und es hätte zu einer Krisensitzung des FSRs gehen sollen — war aber halb so wild. Gestern noch war Panik, weil die Jugendherberge in Wernigerode, wo's zur Erstifahrt hingehen sollte, nur 16 statt 23 Plätze freihatte, aber heute hat Flo dort angerufen und anscheinend ziemlichen Stunk gemacht, so dass jetzt doch irgendwie alles klar geht. Na mal sehen... hört sich so ein bissl nach Abenteuerurlaub an. Weil die Krisensitzung dann ausfiel, bin ich mit Tina zu ihrem Akkadischseminar gegangen... das wurde von einer Italienerin gehalten und war – bis auf zwei extrem tolle Zeichenlexika (ein deutsches und ein französisches) – sehr langweilig. Ich hätte gerne diese beiden Lexika, oder wenigstens eins davon. Aber es scheint, als könne ich mir zumindest über Tina und Anja eine Grammatik erstehen. Apropos... das war vielleicht lustig. Ich sag noch so zu Tina: "Mensch, ich kenn ja hier gar keinen!", und 10 Minuten später dreht sich das dunkelhaarige Mädchen vor uns um, um uns eine Kopie zu reichen, und sagt völlig baff: "Men'ch, was macht ihr denn hier?!" :D

Dann musste ich aber früher gehen, und zwar zu meinem Esperanto-Kurs! :D
Ja genau, heute um 17:00 war die erste Stunde. Erstmal gab's ein Schlüssel/Transponder-Problem, denn ich hatte keinen. Mist. Dann ging aber dank Frau Cäsar doch alles gut und ich konnte anfangen. Es waren 19 Leute da, BOAH! Ich hätte nie so viele vermutet. Gut, 3 von ihnen sind dann wieder gegangen, weil sich nach der Terminfindung – Überraschung, Überraschung – auf Dienstags 17:15 geeinigt wurde. Und Cordula kann ab nächster Woche leider auch nicht mehr kommen. Dafür hab ich davor schon 3 Anfragen per E-Mail bekommen, von Leuten, die heute nicht kommen konnten, und hab vorhin noch 6 davon in meinem E-Mail-Postfach gefunden. Krass, krass. Joa... und der Kurs? Joa, also ich habe eine generelle Einführung gemacht, mich vorgestellt, die anderen sich vorstellen lassen, ein bisschen zur Geschichte, Kultur, Sprechergemeinschaft, usw. vom Esperanto erzählt und ich glaube, manche waren ein bisschen davon gelangweilt. Bin mir aber nicht sicher. Erstaunlicherweise schien die Zeit auch recht langsam zu vergehen. Wir haben sogar 5 Minuten eher Schluss gemacht. Mal sehen, wie das so wird, wenn der Kurs richtig losgeht, mit Grammatik und allem... uff. Ich sollte auf alle Fälle langsamer reden und weniger hibbelig sein.

Hier eine kleine Statistik der 15 Teilnehmer:
• 15 Leute
• 80% davon weiblich, 20% männlich
• durchschnittlich im 4.~5. Semester
• 73% studieren Linguistik
• 100% studieren was mit Sprachen
• 27% haben erst ihren Vor-, dann Nachnamen aufgeschrieben
• 53% von ihnen kannte ich vorher schon
• 40% haben eine web.de-Adresse
• 27% haben in schwarz geschrieben, 73% in blau

Danach hab ich noch mit der langhaarigen Larissa, der sorbischen Sara und dem sprachbegabten 성우 (der sich anscheinend Soung-U schreibt) gequatscht und mich dann mit Tina und Helen zum Sprachenabend getroffen. Dort waren dann auch Alex und später auch Jana und ihr italienischer Freund und deren 2 italienische bzw. spanische Freunde. Sie saßen mit uns am Esperantotisch und wir haben ihnen ein bissl was beigebracht. War spaßig. =)
Leider muss ich feststellen, dass von meinen einstigen Spanischkenntnissen nicht mehr viel übrig ist. Gut, es ist aber auch extrem schwer, zwischen Esperanto und Español (nein, das ist nicht das gleiche!) hin- und herzuwechseln.

So. Bett ruft!

P.S.: Ich hab mein LJ-Design mal gewechselt. Mir gefällt's so viel besser... ist leichter lesbar.
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karulin

Varsovio

Oct. 14th, 2008 | 09:36 am
posted by: [info]karulin

Venontan vendredon ĝis mardon Robert kaj mi pasigos en Varsovio. Ni longe pripensis kien vojaĝi, kaj elektis la polan ĉefurbon inter Dresden kaj Görlitz, Kopenhago, Bulgario kaj kelkaj aliaj ideetoj. Certe parton de tio ni nur ŝovis al alia tempo.

Mi jam trovis - dank' al [info]goulo - paĝon kun adresoj de vegetaraj restoracioj, cetere ne nur pri Varsovio. Happy Cow kolektas vegetarajn kaj veganajn restoraciojn en la tuta mondo. Manĝo do estu neniu problemo.

Ni ankaŭ trovis tranokteblecon en la Esperanto-klubo. Mi jam tre antaŭĝojas vidi tiun viglan grupon.
Ankaŭ lernejtempa amikino loĝas en Varsovio, kaj mi ĝojas renkontiĝi kun ŝi post pli ol jaro. Ŝia fratino, kiu ĵus finis studadon en Berlino kaj ankaŭ translokiĝis al Varsovio bedaŭrinde dum la semajnfino ne ĉeestos. Ankaŭ ŝi estas amikino.

Nu, ni havos kelkan tempon por rigardi la urbon. Kion mi nepre volas rigardi estas la strato Krochmalna. Mi havas aŭdlibron "Infaneco en Varsovio" de Isaac Bashevis Singer, kaj en ĝi li rakontas pri sia infaneco en la juda kvartalo, en tiu strato. Mi simple volas vidi la straton, en kiu li diboĉis kiel knabeto. :)

Ĉu vi jam estis en Varsovio kaj havas konsilojn ajnateme? Mi volonte akceptos. Koran dankon.

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Lasanjumado kun Tina, mia nova kunloĝanto ktp.

Oct. 12th, 2008 | 09:17 pm
mood: bored bored
posted by: [info]n_true

Hieraŭ Tina venis al mi, precipe por prepari iun veran manĝaĵon kune kun mi... ni tuj decidis por lasanjo. Do, ni iris al Netto por aĉeti la ingrediencojn: spinacon, pizojn, kremaĵon kaj herbomiksaĵon. Cepoj, lasanjaj platoj, diverzaj spicoj kaj iom da tina fiŝo ankoraŭ troviĝis en mia kuirejo. La lasanjoformujon kaj iom da ajlo kaj muskato mi prunteprenis de miaj gepatroj.
La preparado bonege funkciis kaj la fina lasanjo ege bongustis. Ni formanĝis ĝin rigardante "Star Wars – Nova Espero", kiun ni prunteprenis antaŭe en la videoteko. Poste, ni rigardis la kvaran epizodon de "Heroes", babilis kaj komputilumis iomete, tiam mi montris al ŝi "Rollygeddon" kaj ni voĉlegis unu al la alia el kelkaj libroj... Tina el "The Talking Ape" kaj mi el "La Hobito" kaj "Terug naar de jungle", kiun mi pli poste finfine finlegis.

Hodiaŭ mi ne multon faris... mi fine laboretis iomete por la ASJP-projekto, iris al la ĝardeno kun miaj gepatroj, mia fratino Anja kaj ŝia koramiko Sven, kaj mi manĝis la tutan pomkukon, kiun mia patrino bakis. Bongustegis! Mi ankaŭ enflorpotigis mian novan kunloĝanton: cepon, kiun mi trovis kreskante en mia fridujo. Ĝi nun staras sur la fenestra tabulo de mia dormĉambro. Bedaŭrinde la cepo kuŝis surflanke en mia fridujo kaj kreskis vertikale, do la verdaĵo nun ŝajne kreskis flanken, dum kiam la novaj folioj denove kreskis supren denove. Aspektas iomete stranga, mi devas diri.

Morgaŭ la universitato rekomencos. Mi havos prelegon pri la ĉina-korea batalo kaj poste lingvistika prelego pri la lingvoj de Siberio. Mi verŝajne poste iros labori al la MPI kaj ree hejme devos prepari mian Esperanto-kurson, kiu komencos marde je la 17ª horo. Mi jam kaj antaŭĝojas kaj antaŭnervozas pri tio. Sed jam 8 homojn diris al mi, ke ili venos:
Cordula S., Doreen S., Elisabeth R., Joha H., Jürgen S., Larissa X., Ozan G., Sara M. — pri 3 pliaj, nome Julia M., Juliane B. kaj K. Song-U mi ne certas, ĉar ili mem ne certas.
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gastSpielhaus & Monkey Island

Oct. 11th, 2008 | 06:07 am
mood: good good
music: Monkey Island 3 — Theme
posted by: [info]n_true

Today was not as eventful: I went to work and later on went to meet m_e_l_l_iMelanie, sreniUlrike, Johanna and Claudi at the gastSpielhaus (the game café formerly known as Triangel), where we played NoNo (a wordgame which is much harder than one might think), Quiz Taxi (silly and boring, the TV show's much better!) and last of all Knowing You, Knowing Me (excellent game design and good idea, but utterly boring questions). None of the games were great, but it was nice nonetheless.
And then, when I saw they had VEX too, I asked if they have a spare version of the game for sale. And yes, they did! So I bought it for about 10 €, this game which is not available in stores anymore... yay! Can't wait to play it again.

Ah, I still haven't seen the latest Heroes episode... I hope Tina has time tomorrow. :S

And if you wonder, why it's so late early again: I was playing Monkey Island 2 up to now and then even installed and started playing Monkey Island 3 (in English, this time, after playing it three times in German and a half time in Spanish!). Fun!

"Har har! Taste cold steel, feeble cannon restrain rope!"

"Haha! Schmecke den kalten Stahl, schwächliches Kanonenhalteseil!"
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The Linguists

Oct. 11th, 2008 | 05:57 am
mood: good good
music: Monkey Island 3 — Theme
posted by: [info]n_true

Well, what'ya think? I watched "The Linguists" yesterday! Great movie actually! I recommend you to watch the trailer here. It's a kind of documentary about two American linguists – David Harrison & Greg Anderson – who travel to various places around the globe, like Siberia, India and Bolivia to interview the last few speakers of languages on the verge of extinction, in this case: Chulym, Sora and Kallawaya. The film shows their adventurous journeys of their fieldtrips to these places.
We had the luck to have both the film and one of the two linguists, Greg Anderson, at our institute yesterday. So the MPI's lecture hall turned into a movie theater, so not only the MPI people could watch the movie, but also several university students, Mr. Bickel's daughters, soon-to-be linguistics student Helen, and perhaps some more. We watched the movie, and afterwards there was a discussion about it, some people asked questions, and Greg answered them and also explained some interesting things about the movie... like it's being sometimes a bit overly dramatic or rather cinematesque... but what do you expect, the movie wasn't produced by linguists themselves.
Anyways, a really nice movie and Greg and David hope it will soon be shown on American television. By that time, they should probably release the DVD as well. Currently, only 23 have rated this movie on IMDb, the average rating is 7.6 now. I rated it 8 points, if you want to know.

After the movie, we had our FSR meeting relocated into the MPI's couch corner, and later on, some of us plus some of the first semester students ("firsties"? "freshmen"?), namely 성우 (Song-U), Larissa and Antonia came to the Nikolaikirche with us to celebrate this candle protest anniversary thingy, whatever... no idea how you call it, I'm a history nut. We were standing there, listening to the choirs and brass orchestras and several people commenting on what happened 19 years ago.
After the show was over, everyone left, besides Song-U, Tina and I — so we decided to have dinner and went to the Spizz. Song-U recommended the Milchreis ("rice pudding") they're serving there, and indeed it was great.
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Die neuen Erstis!

Oct. 9th, 2008 | 03:30 pm
mood: happy happy
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Ach, gestern war irgendwie cool... Erstis und so. Joa.

Soweit ich weiß, haben 40 Leute dieses Semester mit dem BA-Studium Linguistik angefangen, und zur Ersti-Einführungsveranstaltung waren auch immerhin 36 oder 37 Leute da. Einer, der nicht konnte, wurde von Zhang Lu vertreten, die mit uns (dem Fachschaftsrat der Linguistik, kurz FaRaLing) hinten in der letzten Reihe saß, mit unseren putzigen kleinen Namensschildchen. Wir haben Gummitiere, Kekse und Getränke für die Erstsemestler drapiert und noch Informationszettel und Stadtpläne und "Das Buch" bereitgestellt, die sie sich dann abholen konnten. Herr Dölling kam etwas spät und hatte auch Probleme, seinen Bildschirm über den Beamer sichtbar zu machen. Gottseidank ist Florian ein Profi was das betrifft, und so eilte er flugs zur Rettung um auf eine Taste zu drücken, dann ging's. Später half er dann nochmal, die Datei zu finden... scheint sehr schwierig sein, das. ;)
Nunja, Herr Dölling hielt also die erste Einführungsveranstaltung und erzählte so einiges über die Uni, das Studium, die Fachbereiche und den Studienverlauf an sich, dann gab's eine Pause und dann waren wir dran mit der zweiten Einführungsveranstaltung. Lustigerweise saßen ganz hinten noch Herr Müller und Herr Trommer, einfach nur so zum Gucken. Ich hab bei der 2. Einführung den Anfang gemacht, kurz gesagt, was wir jetzt so machen wollen und dann die Professoren und Dozenten der Universität vorgestellt. Das hat Spaß gemacht. ^^ Dann haben alle anderen von uns mal was gesagt. Übrigens war auch Sebastian S. da, der jetzt wieder aus Nepal zurückgekehrt ist. Es gab Munkeleien über einen Flugzeugabsturz in Nepal mit 19 toten Deutschen, aber offenbar waren Sebastian und nganwamadie sympathische Sabine aus Dresden nicht darunter.

Wie dem auch sei, die beiden Einführungen liefen prima ab, danach konnten sich die Leute in ihre Module einschreiben. Tina und ich sind kurz zur Sparkasse und ich habe einen Döner verspiesen, dann waren wir noch kurz im Fachschaftsratsraum und sind dann in die Albertina gegangen, wo wir eine Stunde lang irgendwas lasen. Ich hab mir einen kurzen Artikel über Pirahã durchgelesen, da stand aber nix weiter neues drin, und mir dann ein Buch über Ainu gegriffen... bin aber nach einigen Zeilen eingeschlafen. Hm. War wohl doch nicht so interessant. Dann bin ich kurz mit zu Tina heim, und dann sind wir zurück zum GWZ, wo die anderen sich schon zur Kneipentour versammelten.

Ja, die Kneipentour war toll! Erste Station war das Volkshaus... ich denke, wir waren etwa so viele FSR-Mitglieder wie Erstis, jeweils 6 oder 7 Leute, schätz ich mal ganz grob. Sogar Ariane war mit. Ich saß zwischen Flo (vom FSR) und einer, äh, Erstin namens Sara M., die – zu meiner großen Überraschung und Freude – Muttersprachlerin des Obersorbischen ist! Krass! Das erste mal, dass ich einen Sorben treffe, und erst das zweite mal, dass ich Sorbisch überhaupt zu Gehör bekam! Ich sagte ihr, dass ich das neulich mal im Fernsehen gehört hatte, als ein Mädel auf Sorbisch etwas über Mangas erzählte... Sara sagte, das war eine aus ihrer Klasse gewesen, die ihre BELL darüber geschrieben hatte. Hah! :D
Zwei weitere Mädels in der Umgebung waren noch Stephi (oder Steffi?) und Larissa, wovon letztere irgendwie längere Zeit in Italien war. Larissa und Sara wollen übrigens auch zu meinem Esperantokurs kommen. Es scheint mehr Interessenten zu geben, als ich dachte. Wow.
Später haben wir dann die Kneipe gewechselt und sind zum McCormack's Ballroom gegangen, da saß ich dann zwischen Joha und Tina, aber unweit von einem koreanischen Ersti namens 성우 (Song-U), der aber fließend Deutsch sprach. Und natürlich auch Koreanisch. Er kennt sich anscheined schon ziemlich gut aus und hat sich viel mit allenmöglichen Sprachen beschäftigt... Chinesisch, Koreanisch, Japanisch, Polnisch, Russisch, Französisch, usw. Er interessiert sich auch für Phonetik. AkW, Patrick und ich sind uns einig, dass aus ihm wohl mal ein guter Typologe werden könnte. ;) Und lustig ist er auch noch.
Ich muss sagen, die Erstis sind dieses Jahr wirklich interessante Menschen, ich freu mich schon auf die Ersti-Fahrt nächste Woche!
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Gestern (Filmabend), heute (MPI, GWZ, FSR), Ausblick auf morgen

Oct. 8th, 2008 | 01:19 am
mood: okay okay
posted by: [info]n_true

Gestern Abend doch glatt vergessen, 'nen Eintrag zu schreiben, meine Fresse nee...

Egal. Jedenfalls war's ein netter Tag. Ich hab meine Küche aufgeräumt, Müll rausgebracht, Haare gewaschen und ein bisschen Monkey Island 2 gespielt, bin aber immer noch nicht durchs "Largo Embargo" durch... ich glaube, ich frag morgen mal Joha, dass er mir mal einen Tipp gibt. Walkthrus mag ich nicht lesen, da fällt die Kniffelei weg.
Und gegen Abend haben sich dann Maria, Melanie und Tina (in der Reihenfolge ihres Auftretens) bei mir eingefunden, um Broccoli/Pizza/Marzipankartoffeln/Eierkuchen zu essen, sich über die ganzen abgelaufenen Produkte in meiner Küche aufzuregen und Filme zu gucken. Wir haben dann "K-PAX" geguckt, auf Englisch, den ich nicht nochmal verlinken möchte... hab ich ja neulich erst dreimal. Hat uns wohl gefallen, denk ich. Tina ist dann heim, weil's schon recht spät war, und wir anderen drei haben dann noch "No Country for Old Men" geguckt... schade, dass Tina nicht mitgeguckt hatte, sie hat ein Talent, Filme sofort zu verstehen und im Voraus schon zu wissen, was passiert... sie hätte mir den Film sicherlich erklären können. Naja, so mussten dafür Melanie und Maria herhalten. Aber beim 2. Mal gucken war mir dann auch alles ein wenig klarer geworden — ich hatte irgendwie mehr Tiefsinnigkeit erwartet, als da wohl war. Nagut.

Heute war ich im MPI, erst bei 'nem WiP-Vortrag von Balthasar Bickel, über Grammatical Relations im Chintang (einer Kiranti-Sprache aus dem Himalaya), das war recht interessant. Ja, ich weiß, bei mir ist immer alles "interessant" oder "lustig". Muss mir mal neue Wörter einfallen lassen. Mojös, um mal einen Esperantoneologismus ins Deutsche herüberzucalquen. Achja, und ich traf die beiden Susis aus meinem ehemaligen Russischkurs und hab mich kurz mit ihnen unterhalten, jeweils, denn ich traf sie nicht gleichzeitig.
Dann hab ich 'ne Weile gearbeitet und bin dann ins GWZ zu einer Konstituierung (oder wie das heißt) zwischen unserem Fachschaftsrat und dem der ALuTen. Es waren derer 6, alle weiblich, alle im 3. Semester, wir waren zu dritt: die Luise, der Joha und der ich. War irgendwie lustig, wir haben ein wenig über Geld geredet, über Pläne, Kaffeemaschinen und dachten über eine gemeinsame Filmreihe nach, kamen aber zu keinem Schluss. Da wird bestimmt nix draus. Wir drei FaRaLinge sind dann noch zum Konsŭm gelaufen um Wasser und Süßigkeiten für die Ersti-Veranstaltung für morgen zu kaufen. Merke: Ich legte das Geld aus! Luise hat den Bon.

Ja, morgen lernen uns nämlich die neuen Erstis kennen, har har. Kurz nach 11 stellt Herr Dölling allesmögliche vor, danach sind wir dran und erzählen den Junx und Mädelz wie's wirklich ist im Studium – ich erzähl was über die Dozenten und stelle auch kurz den FSR vor –, danach werden wir (vermutlich) die Wahlbereichsmoduleinschreibungen beaufsichtigen, dann ist 'ne Weile nix, mal sehen, was ich da mache und schließlich von 19:00 bis unendlich spät Kneipentour mit allen die mitwollen.

So. Ich probier noch "kurz" eine neue Trillian-Version aus, dann geh ich pennen. Gut's Nächtle!

P.S.: Facebook kann man jetzt endlich richtig auf Esperanto übersetzen. Juhu! Bin immer eifrig dabei... schade, dass Klingonisch nicht als Sprache zur Auswahl steht.
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Die Imperativfrage

Oct. 6th, 2008 | 04:30 pm
mood: curious curious
music: Rainald Grebe — Brandenburg
posted by: [info]n_true

Jetzt eine Frage für alle Deutsch-Muttersprachler, auch die anonymen Mitleser!
Wie lautet in eurem Dialekt bzw. in eurer Umgangssprache der Imperativ (Befehlsform, also z.B. "Schreib (nicht/mal)!" usw.) von folgenden Verben:
wackeln, wandern, bügeln, sabbern, verdoppeln, erinnern

Dann sagt mir bitte noch, wie der Ort heißt, an dem ihr aufgewachsen seid. Also nicht nur die Region, sondern die Stadt, auch wenn sie klein ist.

Bitte mitmachen, ich brauch so viele Stimmen wie möglich! Wer's schonmal beantwortet hat, muss natürlich nicht nochmal.

Vielen Dank im Voraus!
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Egyptian-Coptic conference, day 4 (last day)

Oct. 6th, 2008 | 04:27 pm
mood: good good
music: Rainald Grebe — Brandenburg
posted by: [info]n_true

The last day of the Egyptian-Coptic conference at the MPI went by quickly. I met ThoGo in the tram, who came back from the USA and Berlin, and wanted to hear the rest of the talks as well. The first talk was by Sebastian Richter (with his funny Saxon accent in English) about "Lexical Borrowings into Coptic", he statistically compared the amount and type of lexical borrowing from Greek and Arabic. I intended to skip the talk afterwards, but as I was sitting in the middle of a row of chairs with people around me, I couldn't flee... so I stayed for "Bipartite negation in Egyptian-Coptic and beyond", which was okay. After a short break, Bernard Comrie gave his talk on "Relative clauses in Middle Egyptian: a typology perspective", where he also compared the structures of relative clauses with that of Japanese, Warlpiri and Turkish. I skipped the last talk due to lack of interest in the topic.

After working for about 2 hours, I left to visit Tina and Achim. We ate noodles with pesto (yuck!) and watched 2 movies: "Vantage Point" (German: "8 Blickwinkel", 6 points) and "Stardust" (German: "Der Sternwanderer", 9 points), which was absolutely lovely and even funny and cute at times. "Aber, aber... du warst eine Maus! Du wolltest Käse!" :D :D :D

And I continued playing Monkey Island 2. :D
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Day 3 of the Egyptian-Coptic conference... and 2 new books for me!

Oct. 5th, 2008 | 03:16 am
mood: awake awake
music: Křeček v noční košili — Theme
posted by: [info]n_true

Today there's not so much to tell. I decided to sleep in this morning, as I went to bed way too late, yesterday. So I missed Orin Gensler's talk (which was at 9:00), and skipped some other talks, so that in the end I only attended a talk about "Possessive constructions in Egyptian and Coptic", which I didn't like at all, though, as the woman who gave the talk, simply read everything off from her sheet which only partly related to the handout she distributed. And although I think I knew quite enough about Middle Egyptian possessive constructions, I coudln't follow her at all.
Afterwards, Martin Haspelmath lectured about The three adnominal possessive constructions in Egyptian-Coptic: Three degrees of grammaticalization, this one was way more interesting and was a bit easier to comprehend for me...

Afterwards, I went home again and tidied up my kitchen, although I'm not done with it yet. Oh, but this morning I found 2 new books which I had ordered from eBay and booklooker, respectively, in my mailbox: The famous "Taschenlehrbuch Esperanto" by Till Dahlenburg and Peter Liebig, and an "Abriß der althochdeutschen Grammatik" by Wilhelm Braune.

By the way, my all-time favorite brand of juice, Isabell active (Multivitaminsaft) doesn't seem to be available at Netto or Norma anymore... but it seems there's another brand available there, named Libolo, which tastes exactly alike. Phew.
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tokipona

ma lili

Oct. 4th, 2008 | 04:33 pm
posted by: [info]ozefroze in [info]tokipona


sina sona ala sona e ma lili ni?

ma ni li musi li pona tan ni: ma suli li sona ala e ona mute.

ma lili Molosija

ma lili Talosa

ma lili TwoChairs

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This week's FridayFive [meme]

Oct. 4th, 2008 | 02:45 am
mood: melancholy melancholy
music: Back to the Future — Theme
posted by: [info]n_true

And as if it weren't late already, here's today's FridayFive:

Click to read this week's FridayFive! )

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2nd day of the Egyptian-Coptic conference... and visiting Ulrike again

Oct. 4th, 2008 | 02:26 am
mood: tired tired
music: Back to the Future — Theme
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I'm trying to force myself to post daily again... I know I won't succeed, but at least I can try. So here's today — the second day of the Egyptian-Coptic conference here at the MPI in Leipzig.

I got up extra-early just to get to the MPI right in time, although today is Tag der deutschen Einheit (I wonder if this might be called "Dependence Day" / "Abhängigkeitstag" for us easterners?) and thus a holiday in Germany. I noticed that when waiting for the bus in vain. Busses drive only half as often on Sun- and holidays. So I took the tram, which gave me time to read in my "Terug naar de jungle" again, but also made me miss the first talk today. No big deal, I got the handout.
The second talk was something complex about passive constructions in Middle Egyptian and how they changed and got reanalysed over time. Too difficult, I didn't get very much of that... not sure if due to lack of knowledge in linguistics or egyptology. In the coffee break I went to my office to work a bit and thus I also skipped the next topic because I wasn't interested enough.
Talk #3 was by Ildar A. Kadirov about Temporal and aspectual features of the two Middle Egyptian verb forms: śḏm=f and śḏm.n=f, which didn't sound that new and innovative for me, but caused quite an intense discussion among the experts about tense and aspect. Martin Haspelmath suggested we should not be too Europeanly or Slavically biased and perhaps even disregard the classical notion of "tense" and "aspect" as languages might employ a different system. Hmm... not sure what to think of that suggestion. The following talk was by Wolfgang Schenkel, also on aspect and tense... but in German. This time, the main focus was on their translations in other languages.

Lunchbreak. I talked to Wolfgang Schenkel and Sebastian Richter when waiting in line, then joined Mrs. López Palma at her table to eat my soup and salad. Her talk was later the day, about fractional numbers... it was like a little introduction in Egyptian mathematics and it seemed that everything was already clear to everyone as no one asked any questions afterwards.

After lunch, I attended Tom Güldemann's talk on quotative constructions (mainly jn), which was quite interesting. There are some similarities to the quotation particle of Tsez (namely ƛin), but they work differently. But he also showed various other methods, both in Egyptian itself and cross-linguistically in other languages...
Carsten Peust had his talk afterwards — he's one of the few Egyptologists I know, because he wrote a little phrase book for Late Egyptian (this one here). Did I mention that already? I think so... anyways, his topic was rhymes in Coptic and other languages. Turned out to be more on other languages than on anything else. I felt reminded of that seminar by André Meinunger, last year, where we talked about rhymes as well. However, this time I learned that there might also be "graphical rhymes" in the glyphic representation. Makes me wonder if one would consider something a rhyme when every line ends with, say, a quail chick? ;) Oh, and what was really nice/fun was that he played some examples of rhymed texts from Arabic, Old Norse and German — the latter being a rap song by Bushido!
Coffebreak then, and I skipped the next talk. Then came that talk about fractionals and partitives, followed by something about the grammar, semantics and pragmatics of citations in Middle Egyptian. I first intented to skip this one as well, but it turned out to be quite interesting to see the various ways of citations and quotations used in that language.

End of this day's presentations. I left the MPI, met m_e_l_l_iMelanie at the main station where we bought pizza and visited sreniUlrike in her new flat share. We watched "Back to the Future" (still 8 points), in English, and Ulrike pointed out an interesting scene: In the beginning, Martin and the Doc are standing in front of the "Twin Pine Mall". Then, when Martin travel back to 1955 and runs over one of the (still small) pine trees standing there, we later see him back in 1985 running towards the "Lone Pine Mall". No wonder I didn't notice that when I was still a kid. Ulrike also gave me something she bought for me in China: this Vietnamese phrasebook (in Chinese)! :D

Oh, by the way, the number of people interested in my Esperanto course steadily grows... Ozan G., Joha H., Juliane B. and Jürgen S. already told me they would like to attend the course. Yay!

G'night!
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Parties, Filme, Esperanto, תום, Bücher, Ägyptologenkonferenz

Oct. 3rd, 2008 | 01:12 am
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Guten Tag. Hier ein kurzer Rückblick über die vergangene Woche:

Donnerstag, 25. September — René, m_e_l_l_iMelanie, Maria und ich beschlossen, in der Stadt ins Volkshaus zu fahren, wo ich sowas wie Chicken Wings aß. Irgendwie hatte ich da mehr die Vorstellung von Chicken Nuggets im Kopf, warum auch immer (zu oft bei McDonald's gewesen?) und war dann nicht so sehr erfreut, da es mich offen gesagt ein bisschen anekelt, mit den Händen zu essen und fettiges Essen anzufassen (Chips und Flips ausgenommen). Aber es ging. Danach waren wir noch im Sol y Mar und ich hab noch mehr gegessen... Renés halben Eierkuchen (mit Zucker und Zimt!), ich weiß nicht mehr, was ich mir selbst bestellt hatte, aber dann noch eine extrem leckere Milch mit irgendwas... argh. Melanie, was war da noch gleich in der Milch drin und was hatte ich zu essen?

Freitag, 26. September — wir warfen eine Überraschungs-Abschiedsparty für Danaé, die inzwischen seit Montag in Heidelberg ist, um dort Archäologie und Ägyptologie zu studieren (könnte man fast neidisch werden!). Gemacht haben wir das in Renés Vaters Wohnung, die er selbst bald bekommt. Melanie, Birgit, Mike, Patrick, Lisa, Felix, Mandy, Jürgen, ich und natürlich Dani waren da und vielleicht hab ich auch noch jemanden vergessen. War spaßig. Als Abschiedsgeschenk gab's von uns ein kleines Büchlein "Meine Kindergartenfreunde", in das wir uns alle eingetragen haben. Die Feier ging bis Nachts um 3, wenn ich mich recht erinnere.

Samstag, 27. September — schon wieder Party. Diesmal bei Cornelias Freundin in der Öserstraße. Die einzige, die ich dort kannte, war Conny, ansonsten ihre Geburtstag habende Freundin wohl nur vom Sehen. Aber es war ganz nett. Das Spiel, das ich Conny zum Geburtstag geschenkt hatte, Ligretto nämlich, kannte sie noch nicht, allerdings schien sie auch nicht so die große Gesellschaftsspielefannin zu sein. Hmm... nunja, das wusste ich nicht. Im Laden hab ich mir aber noch ein kleines Langenscheidt Lilliput für Schwäbisch gekauft, kost' ja fast nix. Achja, und Connys Freundin Claudi hat mir "K-PAX" ausgeliehen. Bewertung siehe letzter Eintrag. ;)

Sonntag, 28. September — keinen Tag hat man Ruhe: Diesmal war Filmeabend angesagt, und zwar bei mir. "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" (7 Punkte, aber ich muss die Votes für die neueren Star-Wars-Filme evtl. nochmal überdenken) kam nämlich im Fernsehen. Das haben Dani, Melanie, Jürgen und ich geguckt. Und wir haben uns was vom Chinamann bestellt. Joa.
Oh, achja, Jürgen hat mir ein Buch ausgeliehen: "Im Jenseits ist die Hölle los" von Arto Paasilinna. Ein total lustiges und schön geschriebenes Buch über einen Finnen, der bei einem Unfall stirbt und als Geist umherzieht, so wie alle gestorbenen. Find's echt gut und bin auch fast durch. Ich erinnere mich, dass little_jinxStephi einige Bücher von dem Autoren im Schrank stehen hatte... mit ähnlich interessanten Titeln. Vielleicht sollte ich die dann auch mal lesen?

Montag, 29. September — gegen 17:30 haben Alex und ich im Berlitz-Center in Leipzig eine Esperanto-Vorstellung gemacht. Also wir haben's vorgestellt und es waren auch einige Leute da, obwohl das mit der Reservierung des Raumes dort nicht so ganz geklappt hatte. Alex hat ein bisschen über die Geschichte von Esperanto gesprochen, und ich hab dann mal so die allereinfachsten Grundzüge der Grammatik erläutert. Es waren etwa 7 Leute da, außer uns: eine ältere Frau, ein Medizinstudent und ein netter Brasilianer — die konnten noch kein Esperanto. Der Rest bestand aus einem älteren Ehepaar(?), einer nett aussehenden Frau mittleren Alters und niemand geringerem als Erich-Dieter Krause, dem berühmten Leipziger Esperantisten und Autor diverser Esperanto-Wörterbücher vom VEB Verlag Enzyklopädie Leipzig, Langenscheidt und nun auch diesen 2 unglaublich riesigen Esperanto-Deutsch/Deutsch-Esperanto-Wörterbüchern, die selbst ich als Wörterbuchsammler schon fast unerschwinglich finde. Aber toll, ihn nun auch mal kennengelernt zu haben. Es hat Spaß gemacht, die Sprache vorzustellen und zumindest die ältere Frau und der Brasilianer schienen wirklich interessiert zu sein. Ich hab den drei Neulingen ein bisschen Material und auch mein Plakat vom Esperanto-Kurs in die Hand gedrückt. Vielleicht seh ich ja jemanden von ihnen wieder...
Achja, am Abend kam dann übrigens "Das Leben der Anderen" auf arte, den ich ziemlich gut fand: 7 Punkte. Die Ähnlichkeit zwischen Ulrich Mühe und Kevin Spacey, der z.B. in "K-PAX" den potenziellen Außerirdischen "prot" spielt, ist übrigens verblüffend.

Dienstag, 30. September — nicht allein, dass ich nach einer Viertelstunde Schlangestehen mein Semesterticket für 70,30 € kaufen konnte, nein, ich war auch noch eine Weile arbeiten um mich dann am Bahnhof mit תום (Tom), einem israelischen Esperantisten, zu treffen. Der ist gerade auf Europa-Reise und hat jetzt nach Berlin einen Stopp in Leipzig eingelegt. Ich habe ihn fast gleich erkannt, irgendwie. Er sah ein bisschen israelisch aus, würde ich sagen (nein, keine Geiernase!). Und er hatte Ähnlichkeit mit Moritz Bleibtreu. Wir haben uns dann mit Helen und Tina (die ja nun von ihrem Job in Essen/Düsseldorf zurückgekehrt ist) getroffen und sind zum Leipziger Sprachenabend gefahren, wo wir insgesamt 8 Leute am Esperantotisch waren. Später ist sogar Conny mit dazugekommen. Damit haben wir sogar den Englischtisch überboten, hah! Wenn das mal nix ist. ;)

Mittwoch, 1. Oktober — Dave hat Tom bei sich übernachten lassen, und am nächsten Morgen um 11 sind Tina und ich zu Dave gegangen, der im Wintergartenhochhaus wohnt, fast ganz oben im 19. Stockwerk, von dem man eine wunderbare Aussicht hat. Wir drei sind dann ein bisschen durch die Stadt gelaufen, haben uns die Thomaskirche angesehen und den Markt, der zurzeit ist, wir haben uns dann mit Alex getroffen, waren in einem Musikgeschäft, wo Tom dann die Esperanto-Hymne auf dem Klavier gespielt hat, wir waren bei dieser Ming-Schale, bei der man durch Reiben zweier Stangen die Wasseroberfläche zum Vibrieren bringen konnte, wir waren auch Chinesisch essen — natürlich im 熙桂园 (Xi Gui Yuan), dem mit Abstand besten Chinarestaurant der Stadt. Wir waren dann noch in der Albertina (Bibliothek), wo erst Tom verlorenging, dann Tina, dann wieder Tom, und schließlich waren wir wieder alle beisammen. Lustig! Haben ihn dann gegen Spätnachmittag wieder zum Bahnhof gebracht, wo er dann nach Berlin fuhr.
Tina und ich sind zu mir gefahren und haben Heroes geguckt, das Special und die ersten 3 Folgen der 3. Staffel. Whoa, spannend spannend. Erinnert die Verwandlung von Mohinder sonst noch jemanden an die von Seth Brundle in "The Fly"? Ich warte nur noch, dass Maya ihm sagt, er sei ja krank und Mohinder antwortet: "Ich, krank? Ich zeig dir, wie krank ich bin!" und daraufhin den Türpfosten zerboxt. Auf ein Armdrücken mit offenem Bruch warte ich auch noch... oder er zerkotzt irgendwem das Bein. Naja, wir werden ja sehen. Vielleicht verwandelt er sich ja in eine Biene oder eine Ameise. Als Mohinder Suresh eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt...

Heute — Im MPI hat heute die Conference on Language Typology and Egyptian-Coptic Linguistics angefangen, zu der ich auch gehe. Habe mir aber bisher nur die Begrüßungsrede(n) und den 1. Vortrag von Frank Kammerzell anhören können. Sebastian Richter, ein Ägyptologe von der Uni Leipzig, der den 2. Teil der Einführung nach Martin Haspelmath machte, hat einen putzigen sächsischen Akzent, wenn er Englisch redet. Und er versucht immer, die Kommentare nach den Vorträgen auf die Frühstücks-, Mittags- und Abendessenpausen zu verschieben. Der Vortrag von Frank Kammerzell über Konverben im Mittelägyptischen war recht gut, denke ich, aber es fiel mir etwas schwer, ihm zu folgen, weil's so schnell ging. Sein Handout fand ich aber klasse, da er bei den glossierten Beispielphrasen auch die Hieroglyphen mit abgedruckt hat. Schöne Sprache! Wer übrigens auch mit dabei ist, ist Ariel Shisha-Halevy, ein sehr berühmter Ägyptologe – Danaé, du darfst neidisch sein, denn irgendwann wirst du zwangsläufig auch über/von ihm hören – und Carsten Peust, der Autor des Kauderwelschbands "Hieroglyphisch Wort für Wort", sollte ich mir ein Autogramm holen?
Danach musste ich verschwinden, nämlich ins GWZ, zur Fachschaftsratssitzung, die heute irgendwie total lustig war. Joha sagte, er wolle zu meinem Esperanto-Kurs kommen. Schön!

So, das war's... endlich. Von wegen "kurz". Ich geh jetzt ins Bett, der nächste Vortrag morgen fängt um 9:00 an. Ach... apropos MPI, Arsen Abdulaev – der Tsese – ist jetzt wieder am Institut. Vielleicht sollte ich mein Tsesisch mal üben und mit ihm sprechen?
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